Die Kombination von Biokohle und Basanit-Gesteinsmehl beeinflusst die Nährstoffdynamik eines sandigen Ackerbodens
18. Mai 2026

Foto: UHH/E.Albrecht
Maria Ansari, Annette Eschenbach und Joscha N. Becker vom Fachbereich Bodenkunde der Universität Hamburg haben gemeinsam mit Kollegen der Universität Tübingen, der Hochschule Geisenheim und des Ithaka-Instituts ihre Studie „Biochar dominated the combined effect of silicate rock powder and biochar application on extracellular enzyme kinetics and nutrient dynamics in a sandy soil“ in der Fachzeitschrift „Soil & Tillage Research“ veröffentlicht.
In der Studie wurden in einem neunwöchigen Lysimeter-Experiment die Auswirkungen der alleinigen und kombinierten Ausbringung von Biokohle und Silikatgesteinsmehl auf den mikrobiell vermittelten Nährstoffkreislauf in einem sandigen Ackerboden untersucht. Sowohl Biokohle als auch Silikatgesteinsmehl sind zwei Bodenverbesserungsmittel, die aufgrund ihres Potenzials zur Kohlendioxidentfernung (CDR) und zur Verbesserung der Bodenfruchtbarkeit zunehmend erforscht werden.
Die Ergebnisse unterstreichen das Potenzial von biokohlehaltigen Bodenverbesserungsmitteln, die Bodenfruchtbarkeit zu verbessern und gleichzeitig zur Eindämmung des Klimawandels beizutragen, weisen jedoch auch auf die Notwendigkeit eines sorgfältigen Stickstoffmanagements hin, um mögliche Einschränkungen zu vermeiden.
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