Erste PeTCaT Expedition in der kanadischen Arktis 2026
25. September 2026, von Carolin Frauhammer

Foto: UHH/C. Frauhammer
Diesen August haben sich Christian Knoblauch, Ruud Rijkers, Carolina Voigt und Carolin Frauhammer für das PeTCaT Projekt auf den langen Weg in die Nordwest Territorien Kanadas gemacht.
Sie haben rückschreitende Taurutschungen, sogenannte retrogressive Thaw Slumps (RTS), auf dem Peel Plateau nahe Fort McPherson und im Mackenzie Delta nahe der Trail Valley Creek Forschungsstation erforscht, um die langfristigen Pfade von Kohlenstoff im aufgetauten Permafrost zu untersuchen; von der intakten Tundra, über den aktiven RTS, zu bereits wieder bewachsenen Flächen.

Dafür wurden Pflanzen-, Boden-, und Gasproben genommen, um zu sehen 1. wie schnell getaute organische Materie des Permafrostes abgebaut wird und 2. wie sich Pflanzenwachstum auf die Abgabe oder Aufnahme von Treibhausgasen wie CO2 und CH4 auswirkt.
Neben diesen Forschungsaktivitäten sammelte das Team zahlreiche Erfahrungen über die regionalen RTS, die Region und das Leben vor Ort durch seinen Wildtierbeobachter, der das Team vor möglicherweise auftauchenden Grizzlybären beschützte.


